Persönliches

Aus meinem YouTube-Kanal: „Back“

 

Music, Guitar, Mixing, Mastering: Stathi Vassiliadis
Vocals, Lyrics: Susannah Winter

Nach ein paar Jahren Abstinenz wird es Zeit, wieder zu singen. Neben Songwriting demnächst auch wieder ein Bandprojekt, sowie ein Akustikensemble.

Gewidmet ist dieser Song Rainer, einem aufwühlenden Abend und der Tatsache, dass es „ist, was es ist“. Danke

Eigenwerbung

 

 

Kleiner Hinweis in eigener Sache:

Ich möchte diesen Monat ganz besonders die aktuelle Ausgabe der „Konkret“ ans Herz legen. Ich durfte eine kleine Literaturrezension schreiben („Liebe ist nicht genug – Ich bin die Mutter eines Amokläufers“ von Sue Klebold), die im aktuellen Heft zu finden ist.

Aber ein Blick in die „Konkret“ lohnt sich so oder so 😉

Vielen Dank

Neubeginn

Seit zwei Jahren war ich meinem Blog „Tonfarbe“ treu, doch nun ist es Zeit für Neues. Das letzte Jahr war für mich voll von Ereignissen, die neu waren. Neue Erfahrungen, neue Erlebnisse, neue Ideen. So wie sich Privates in Teilen änderte, so änderten sich Möglichkeiten und Bedürfnisse. So hat mich der Klavierunterricht bereichert und aufgezeigt, dass ich in naher Zukunft gerne einiges an selbstgeschriebenen Songs veröffentlichen würde. Die Arbeit daran läuft. Und so viel sei verraten: Auch hier bleibe ich politisch. Die neue Webseite soll also für verschiedene Themen Raum lassen.

Politik, Inklusion, soziale Themen werden jedoch selbstverständlich ein Teil davon bleiben.

Ich freue mich auf den Neubeginn und hoffe, Sie bleiben mir treu

Reden wir über…  Stottern

Interview mit Ronja Zimm, seit frühester Kindheit von Stottern betroffen

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(Auf dem Foto: Ronja Zimm / Stottern – Momentaufnahmen / Fotografin: Laura Ludwig)

 

Für die meisten Menschen sind Sprache und das Sprechen an sich selbstverständliche Mittel zur Kommunikation. Wir nutzen sie, um uns mitzuteilen, unsere Emotionen und Bedürfnisse, unsere Meinung. Beim Einkaufen, in Beziehung und Familie, in Schule und Beruf ist das gesprochene Wort Basis für zwischenmenschlichen Austausch. Wie wichtig diese Fähigkeit zur Artikulation tatsächlich ist erfahren oft nur die, denen sie temporär oder langfristig abhandenkommt.

Allein in Deutschland stottern etwa 800.000 Menschen. Bei den meisten zeigt sich diese Sprechbehinderung bereits im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Per Definition ist Stottern eine „Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen.“ Tatsächlich entwickelt jedoch so gut wie jeder Stotterer ein individuelles Sprachbild mit ebenso individuellen Ausprägungen der Sprechstörung. Meist wird das Stottern von sekundären Symptomen begleitet. Dazu gehören z.b. das auffällige Verkrampfen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen beim Sprechen. Zudem entstehen durch die gehemmte Kommunikation oft auch Rückzugstaktiken, zu denen das „Verschleiern“ gehört, bei dem Füllwörter oder Synonyme genutzt werden, um bekannte Sprachblockaden zu umgehen, aber auch gravierendere Selbstschutzhandlungen wie komplette Sprechvermeidung oder der Rückzug in soziale Isolation. Weiterführende Informationen finden sich hier.

Eine der rund 800.000 Betroffenen ist Ronja Zimm, 29 Jahre alt.

Susannah Winter: Besteht das Stottern bei dir von Kindheit an? Erinnerst du dich daran, wann die ersten Symptome auftraten und wie diese aussahen?

Ronja Zimm: Ich selbst kann mich nicht daran erinnern, mit dem Sprechen und Stottern angefangen zu haben. Aus Erzählungen weiß ich nur, dass ich in den ersten Monaten wohl noch fließend gesprochen haben soll und das Stottern erst im Kindegartenalter begonnen hat. Aus dieser Zeit sind auch meine ersten bewussten Erinnerungen: Eine Mischung aus Frustration darüber, dass ich durch die Krämpfe nicht mitteilen konnte was ich wollte und Unverständnis darüber, warum ausgerechnet ich so „anders“ war. Das hat die Kindergartenzeit zu einer tränenreichen gemacht. Weiterlesen

Dankeschön

Mein kleiner Blog „Tonfarbe“ feiert heute sein Einjähriges Bestehen. Genau der richtige Zeitpunkt, um allen Lesern aber auch Mitwirkenden „Danke“ zu sagen. Als ich vor einem Jahr angefangen habe, war ich mir nicht so sicher, ob ich durchhalten würde. Für Menschen mit Depressionen ist Regelmäßigkeit nicht selten ein großes Problem. Tatsächlich darf ich aber heute feststellen, dass ich unruhig werde, wenn ich zwei Wochen lang nichts geschrieben habe und ich Spaß daran finde, während des Schreibens und beim Recherchieren auch immer wieder dazuzulernen. Für die Zukunft geplant ist der Ausbau meiner Serie „Reden wir über…“ (Es schwirren schon an die fünf-sechs Fragebögen durch die Welt und wer noch Interesse hat, möge sich melden) und in Arbeit ist eine Podcast-Alternative für die, die lieber zuhören anstatt sich die Mühe des Lesens zu machen. An dieser Stelle zwei Menschen nochmal ein besonderes Dankeschön: Bernhard Torsch (Du weißt schon, warum) und Veronika Hosiner, die mir den Einstieg in mein Herzensprojekt so leicht gemacht hat. Auch zu Danken gilt es selbstverständlich der Redaktion von “FischundFleisch” für Zuspruch und Unterstützung sowie ein Forum und Herrn Rainer Thiem und der Seite Peira.org, ein lesenswertes Forum der Piraten, für die ich hin und wieder schreiben darf. Ein paar Zahlen zum Schluss: In dem Jahr gab es 6980 Unique Clicks, 9419 Besucher insgesamt, 79 Kommentare, 102 „Gefällt mir“. Vielen lieben Dank jedem Einzelnen für Motivation und Diskurs, Verbesserungsvorschläge und Lob.

Ich freue mich auf das kommende Jahr.

 

(Veröffentlicht am 27.02.16 auf Tonfarbe.wordpress.com)

Reden wir über…  Mukoviszidose

Interview mit Veronika Hosiner, seit der Geburt an Mukoviszidose erkrankt

 

Es ist ein seltener, erblich bedingter Gen-Defekt, der etwa 8000 Betroffenen in Deutschland und knapp 1000 Betroffenen  in Österreich das Leben schwer macht.

Mukoviszidose (von Mucus/Schleim und Viscidus/zäh), auch Cystische Fibrose genannt wird, zumindest heutzutage, in den allermeisten Fällen bereits bei Säuglingen festgestellt. Die Untersuchung auf Mukoviszidose gehört in Deutschland allerdings erst seit 2015 zu den regulären Screenings von Neugeborenen, so z.b. auch Schweiß- und Gentest. Der Schweißtest ist bereits seit 1959 ein verlässliches Diagnoseverfahren zur Feststellung dieser Erbkrankheit, da der Schweiß von Erkrankten einen erhöhten Salzgehalt aufweist. Wer mehr über Diagnosekriterien erfahren möchte, wird hier fündig.

Obwohl es typische Krankheitsbilder gibt, ist doch jeder Verlauf der Mukoviszidose individuell. Häufige Symptome betreffen Lunge, obere Atemwege, Verdauungsorgane und Bauchspeicheldrüse. Der Körper produziert in vielen Organen einen zähen Schleim, der von den Organen kaum abgebaut werden kann. Es kommt zu Symptomen wie Asthma, chronischem Husten, Verdauungsbeschwerden, Darmverschlüssen, Infektionen, Leberschäden, starkem Untergewicht und anderen Begleiterkrankungen.

Eine der 9000 Betroffenen ist Veronika Hosiner, gerade 26 Jahre alt. Wer Veronika das erste Mal sieht vermutet nicht, dass sie ihr Leben mit einer Krankheit verbringt, die immer noch häufig tödlich verläuft und mit einer verminderten Lebenserwartung einhergeht. Sie ist eine äußerst hübsche, sehr schlanke, junge, blonde Frau, die sich auf den ersten Blick nicht von ihren Altersgenossinnen unterscheidet.

Susannah Winter:  Wann wurde bei dir Mukoviszidose festgestellt und durch wen?

Veronika Hosiner: Die Diagnose bekamen meine Eltern direkt nach meiner Geburt mittels Schweißtest der damals gemacht wurde, da meine Mutter bei meiner Geburt bereits 41 Jahre alt war. Weiterlesen

Hass

Knapp zwei Wochen sind die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof jetzt her.
Zwei Wochen, in denen man beobachten durfte, wie auf allen Seiten die Masken fielen.
Nun konnte es niemanden wirklich überraschen, dass auch auf Seiten der Flüchtlinge Kriminelle sein würden. Es sind Menschen zu uns gekommen, nicht Heilige.
Und gerade weil der Mensch nicht sonderlich friedlich ist, ist in unseren Breitengraden der Rechtsstaat entstanden, der die Rechte des Einzelnen regelt.
Genauso wenig überrascht es aber wohl, die vermeintlichen „Verteidiger“ von Kultur und Abendland als Spiegelbild der Ideologie zu erleben, die sie zu bekämpfen vorgeben.

Am 05.01.2016 veröffentlichte ich den Beitrag „Übergriffe in Köln“ und entschloss mich, nachdem bereits diverse Posts zum Aufruf zur Gewalt gegen meine Person von der FischundFleisch-Redaktion gelöscht worden waren, einige der Beiträge zu dokumentieren.
Entstanden ist heute eine Dokumentation des Hasses, die nicht zu rechtfertigen ist mit „Sorge um Frauen“, mit „Sorge um Sicherheit“ oder „Liebe zum Vaterland“.
Sie ist repräsentativ für das, was dieses Land tatsächlich bedroht:
Verrohung, Gewalt, radikale Ideologie, Abwendung von rechtsstaatlichen Prinzipien und demokratischen Ideen, Verlust an Respekt vor Meinungsfreiheit und vor Menschenleben.
Es ist eine Bedrohung von innen, nicht von außen.

Reaktionen auf meinen Blogbeitrag „Übergriffe in Köln“

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„Sehe ich krank genug aus?“

Sie steht wieder ins Haus, die turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindende „Amtsärztliche Begutachtung zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit“ und wie üblich bleibe ich in der Nacht vorher schlaflos.
Es ist jetzt vier Uhr Morgens und die innere Anspannung, die sich in den letzten Tagen vor allem in schlechter Laune, Verstärkung der Depression und damit einhergehenden Müdigkeit zeigte, in Anspannung und Hang zu selbstverletzendem Verhalten, sie nimmt langsam ab.
„Noch ein paar Stunden, dann ist es eh vorbei“ beruhigt mein Kopf.

Und doch bleibt der Bürokratieirrsinn, der diesem Termin innewohnt, bestehen.

Eine, mir fremde, Ärztin (es mag in anderen Fällen ein Arzt zuständig sein) lässt mich vorstellig werden, um dann in kurzem Gespräch von höchstens 15 Minuten festzustellen, ob ich nicht doch arbeitsfähig sein könnte.
Nicht nur, dass jeder seriöse Arzt angesichts der Möglichkeit, dies in einer Viertelstunde können zu sollen, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde, es ist auch für mich ein Graus.
Eine physische Erkrankung manifestiert sich sichtbar, lässt sich auf Röntgenbildern sehen, mit Bluttests feststellen.
Die psychische Erkrankung versteckt sich hinter der Maske physischer Funktionalität.
Und so gehen mir vor dem Termin absurde Dinge durch den Kopf:

„Sehe ich krank genug aus“?

Wie krank muss ich aussehen, oder wie genau sieht man als Depressive wohl krank aus?
Ich lebe mit dauerhaften, seelischen Schmerzen, die physischen Schmerzen in nichts nachstehen, zumindest im persönlichen Vergleich. Weiterlesen

Freier Wille in Zeiten „sozialer“ Marktwirtschaft

Es gibt Momente im Leben, die einschneidend sind, Weggabelungen an denen das Schicksal oder man selbst Weichen stellt von denen man weiß, dass sie entscheidend sind für alle kommenden Jahre, in denen man sich an eben diesen Moment erinnern wird, noch unsicher, ob reuig oder zufrieden.

In diesen Momenten sind auch die alten Entscheidungen wieder so präsent, als hätte man sie gestern gefällt.
All die Vorkommnisse, die das Jetzt und Hier erst ermöglicht haben.
In dieser Woche wird ein derart einschneidendes Erlebnis für mich Realität und auch wenn ich damit hadere, so scheint es doch die einzig richtige Entscheidung zu sein. Weiterlesen

Es ist angerichtet

“Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade.” (Johann Heinrich Pestalozzi)

Die Organisation „Die Tafel“ ist, von Ort zu Ort und Stadt zu Stadt, unterschiedlich aufgestellt, deshalb einige Worte vorweg hinsichtlich der Tafel-Strukturen vor Ort:

Hier sind die Hilfsbedürftigen, nachdem sie ihren Anspruch nachgewiesen und den bürokratischen Teil hinter sich gebracht haben, in zwei Gruppen aufgeteilt: A und B.
Diese wechseln sich wöchentlich ab, so dass jede Gruppe alle zwei Wochen des Mittwochs für Lebensmittel anstehen darf, die von Supermärkten und Bäckereien der Umgebung abgegeben wurden. Das Los entscheidet darüber, welche Nummer man beim nächsten Besuch hat, was nicht ganz unwichtig ist, denn eine hohe Nummer bedeutet nicht selten, dass Obst und Gemüse, an denen es oft mangelt, bereits vergeben wurden. Selber habe ich schon erlebt, dass ich als eine der Letzten noch zwei Bananen, eine Dosensuppe und Brot und Brötchen erhielt. Überhaupt sind Backwaren das Einzige, das nie zu knapp wird.

Bevor ich Ihnen nun von einigen Erlebnissen dort berichte gilt es erst einmal, das politische Konstrukt „Tafel“ in seiner Entstehung und Funktion näher zu beleuchten.

Vielleicht ist es für einige schon aussagekräftig genug zu erfahren, dass es u.a. die
Unternehmensberatung McKinsey war, die das Konzept der Tafeln mit konzipierte. Ein neoliberaler Anschlag gegen den Sozialstaat, der im Stillen stattfand, wärmstens versteckt unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe. Weiterlesen

Biographisches, dem Augenblick geschuldet

Ein wenig neidisch bin ich in der Vergangenheit am Bildungstempel, dem Universitätsgebäude, vorbeigefahren, wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt musste.
Das Welfenschloss, idyllisch gelegen inmitten des Welfengartens, einem prächtigen Teil der Herrenhäuser Gärten, markiert das Ende des Klassizismus und wirkt in der heutigen Nutzung weit angemessener, als der in der Zeit des Baus angedachten Unterbringung des Adelsgeschlechtes. Geschichtsträchtig. Ein Prunkbau. Zugegebenermaßen sind die An- und Neubauten nicht halb so ansehnlich und doch:
Ich stellte mir regelmäßig vor, dass es etwas Erhabenes haben müsste, dort die Stufen hinaufzusteigen und einer von denen zu sein, die sich auf den Weg ins Bildungsbürgertum machen.

Meine eigene Herkunft ist von einem mehr als bildungsfernen Elternhaus geprägt.
Ich war schon in Jugendjahren zumindest dahingehend schon immer eine Ausnahme, als dass ich wohl die Einzige in der Familie war, die gerne und regelmäßig ein Buch zur Hand nahm.
Die persönlichen Anlagen und Befähigungen sind jedoch eine Sache, die Prägung durch Familie und auch die Optionen die einem durch Gesellschaft und Elternhaus offenstehen eine ganz andere  Und so las ich, zeichnete ich, sang ich, schrieb ich schon in Jugendjahren mit viel Begeisterung, aber da der Rest meiner Familie eher nicht dazu neigte, sich zu irgendetwas ab von Glotze, gelegentlichem Grillen, Fußball oder lauter Musik begeistern zu lassen, blieb ich damit alleine. Und vor allem unterfördert wie auch unterfordert. Weiterlesen

Stigma Depression

Die Presse vermeldet heute:

Germanwings Co-Pilot krankgeschrieben. Durch Psychiater.

Da ist es wieder, das Bild des vermeintlich „Irren“, dessen Abnormität nicht nur befremdlich sondern auch gefährlich ist.
Ein Land schwelgt pressegelenkt in kollektiver Betroffenheit, aber was wäre dieses, vermeintlich geteilte, Leid ohne die Auflösung, die Erlösung der Betroffenen durch einen Schuldigen, der die Welt erklärt, der alles wieder ins recht Licht rückt:

„Normal und Anders“, „Schuldig und Unschuldig“, „Krank und Gesund“.

Chaos und Zufall, so will es der Mensch, kann und darf es in der Welt nicht geben.

Das Bewusstsein, dass ein Unglück aber auch Straftaten jeden treffen können, die eigene Person, die eigenen Kinder, es muss um jeden Preis verdrängt werden. Und so braucht die kollektive Einigkeit den Sündenbock, braucht den Glauben daran, sich noch die kleinste und größte Katastrophe erklären zu können.
Und so folgt die einhellige und nicht selten bigotte Einigkeit in Trauer auch diesmal wieder der Idee, dass es einen Sündenbock braucht, den man verdammen kann, um danach erneut an ewige Unversehrtheit glauben zu können.

Der fast zwanghafte Versuch, sich die Welt so einfach erklären zu können, führt diesmal zur Depression. (Nachtrag: Die noch uneinige Presse ließ wohl eben verlauten, es seien vielleicht doch keine Depressionen gewesen. Was genau, das wisse man noch nicht)
Der Verantwortliche kann schließlich nicht „normal“ sein, denn normale Menschen würden nie töten, als Geisterfahrer auf die Autobahn fahren, stalken, stehlen… bis sie es tun.

Dass es zwischen „normal“ und „psychisch krank“ mindestens ebenso viele Facetten gibt, wie sie auch in den Begriffen „normal“ und „psychisch krank“ enthalten sind, all diese menschlichen Nuancen werden für einfache Wahrheiten geopfert. Weiterlesen